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23.06.1997
Justitia unter dem Solarstromdach
Umbau des Bundesjustizministeriums in Berlin
Am 20. Juni 1997 wurde das Modell für den Umbau des Bundesjustizministeriums in Berlin Mitte der Öffentlichkeit vorgestellt. Zwischen Mohren-, Markgrafen-, Kronen- und Jerusalemer Straße werden im Zuge von Um- und Neubaumaßnahmen unter Federführung der Architekten Eller, Maier, Walter und Partner rund 650 Büros für das Ministerium entstehen. Das Baugrundstück wird begrenzt durch einen Block mit mehreren Altbauten und einem DDR-Plattenbau. Hinter ihm soll ein 5.000 Quadratmeter großer, gläserner „Bibliothekskubus“ mit Lesesälen und Magazinen errichtet werden.
Zwei der drei Höfe werden überdacht, die Baukörper sind durch Brücken miteinander verbunden. Ökologische Aspekte werden bei diesem Bauvorhaben eine große Rolle spielen: alle Räume sind natürlich belichtet und belüftet, Klimaanlagen wird es im neuen Ministerium nicht geben, und auf den Dächern sollen großflächige Photovoltaik-Anlagen aufgestellt werden. Baubeginn wird im Juli 1997 sein.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der News-Datenbank unter dem Suchbegriff „Bundesjustizministerium“ und im Webauftritt desBundesbauministeriums im BauNetz (Rubrik „Berlin-Umzug“).
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