Wie ArchiNed am 1. Februar 2005 meldet, hat das Rotterdamer Büro Atelier Kempe Thill den Auftrag für den Konzertsaal „Franz Liszt“ im österreichischen Raiding erhalten.
Im Oktober letzten Jahres war ein entsprechender Wettbewerb wie folgt entschieden worden:
- 1. Preis: Manfred Allerberger, Platting
- 2. Preis: Atelier Kempe Thill, Rotterdam
- 3. Preis: Hans Mesnaritsch, Graz
Nach einem „Unterhandlungsverfahren“ am 26. Januar haben sich die Auslober jedoch für den Entwurf des Zweitplatzierten entschieden. Das Atelier Kempe Thill soll den Konzertsaal nun ab Juni 2005 für 5,8 Millionen Euro bauen.
Der Konzertsaal im Garten des Geburtshauses des Komponisten und Klaviervirtuosen Franz Liszt im burgenländischen Raiding ist für Kammermusikaufführungen bestimmt. Der Konzertsaal wird 600 Sitzplätze mit dazugehöriger Infrastruktur für Künstler und Publikum umfassen. Die Fertigstellung ist für das Liszt-Jahr 2006 vorgesehen.
Zum Thema:
Stadt Raiding