Am 19. August 2001 wurde in Worms die Eröffnung des städtischen Nibelungen-Museums gefeiert. Das nach den Plänen des Pariser Architekturbüros Auber+Hoge entstandene Museum widmet sich auf multimediale Weise dem legendären Nibelungenschatz.
Mit einem Budget von 8,5 Millionen Mark entstand auf einem schmalen Streifen entlang der alten Stadtmauer ein ungewöhnliches Museum: Aus den Spitzbögen der Mauer ragen sechs mit Zinkblech verkleidete Tonnen hervor, die durch einen Glasgang entlang der Mauer miteinander verbunden sind. In ihnen finden sich Depot, Kasse, Cafeteria und Verwaltung. Die Ausstellung ist in drei Wehrtürmen untergebracht, in denen einige wenige architektonische Eingriffe und eine Fülle von Klang- und Videoinstallationen die Besucher auf der Suche nach dem virtuellen Schatz begleiten.
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie in der BauNetz-Meldung vom 31.08.2000 anlässlich des Richtfestes, im Webauftritt der Stadt Worms und des Nibelungen-Museums
Die Ton- und Bildinstallation "Der Schatz der Nibelungen" ist zudem im Internet auf der Webauftritt von Auber + Hoge dargestellt.
Die Computersimulation einer Gesamtansicht ist als Zoom-Bild hinterlegt (Quelle: Stadt Worms, Nibelungen-Museum)