Bereits Mitte Mai wurde in Bremen ein VOF-Verfahren der Bremer Investitionsgesellschaft mbH für die Erweiterung eines bestehenden Parkhauses im historischen Kern der Hansestadt entschieden. Aufgabe war die Integration des alten Hauses in einen neuen Gebäudekomplex und eine Erhöhung der Stellplatzanzahl von 330 auf 880 Plätze.
Das Beurteilungsgremium wählte aus sechs geladenen Architekturbüros den Entwurf des Kölner Büros Kister Scheithauer Gross aus und beauftragte es mit der Architektenleistung.
Das Konzept des Siegerentwurfs baut auf einer Weiterentwicklung der feingliedrigen traditionellen Bauten der Umgebung auf und übersetzt deren Motive in eine perforierte Ziegelwand über einem Betonkern. Größere, unregelmäßige konische Öffnungen in der Fassade sollen Maßstab und Proportion zum Bestand herstellen.
Zu der Machbarkeitsstudie waren außerdem die Büros ASP Schweger Assoziierte GmbH (Hamburg), Basswitz von Hupertz Limbrock GmbH (Hamburg), Haslob Kruse + Partner (Bremen), HPP (Hamburg) sowie IFD Dr. Braschel AG (Berlin) eingeladen worden.