Am 17. September 2002 legte die Firmengruppe Kaufhof den Grundstein für einen Erweiterungsbau ihrer Hauptverwaltung in Köln. In den Neubau, der von den Architekten KSP Engel und Zimmermann (Köln) geplant wurde, sollen voraussichtlich Ende nächsten Jahres 600 Mitarbeiter einziehen.
Ein unter Denkmalschutz stehender Altbau, ein L-förmiges Verwaltungsgebäude aus den 50er Jahren, ist über zwei Brücken mit dem Neubau verbunden. Dieser passt sich mit sieben Geschossen an die Höhe des Bestands an, bildet jedoch einen eigenständigen, klar abgesetzten Baukörper: Auf quadratischem Grundriss gruppieren sich die Büros um einen grünen Innenhof. Die vier Seiten des Quaders zeigen eine strenge Fassade aus Aluminiumprofilen und grau-grünem Naturstein. Insgesamt entstehen 13.000 Quadratmeter neue Nutzfläche sowie eine Tiefgarage mit 217 Stellplätzen.
Bei den Bauarbeiten zu dem 34 Millionen Euro teuren Projekt in der Kölner Innenstadt wurden neben Fundstücken aus dem Mittelalter auch Überreste eines römischen Wohnhauses aus dem ersten nachchristlichen Jahrhunderts gefunden, die an das Römisch-Germanische Museum in Köln gingen.