Die Herausgeber sind vernetzt in der Arbeitsgemeinschaft „denkmal!berlin“ an der TU Berlin, und sie sind parteiisch: Parteiisch für die Erhaltung und den Schutz der „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ (Buchtitel). Baukunst? Ja, dieser Begriff wird programmatisch gebraucht; er wendet sich gegen Ignoranz, Missverständnisse und auch angebliche technische und energetische Zwänge bei der Behandlung der Bauten aus der Zeitspanne zwischen 1949 und 1979, die in diesem Architekturführer abgedeckt wird. Es geht um ein Architekturerbe, das vielfach von Abriss und Entstellung bedroht ist.
Dieses Werk wird am 25. Oktober in einer hochkarätig besetzten Veranstaltung in der Akademie der Künste in Berlin vorgestellt. Neben den Herausgebern Adrian von Buttlar, Gabi Dolff-Bonekämper und Kerstin Wittmann-Englert spricht unter anderem Philip Kurz von der Wüstenrot-Stiftung, die dieses Projekt finanziert hat. Den Festvortrag hält Wolfgang Pehnt. Sein Titel: „Die Freiheit kommt von dort zurück. Nationalität und Internationalität in der deutschen Nachkriegsmoderne“.
Termin: Freitag, 25. Oktober 2013, 18 Uhr
Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
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Max | 23.10.2013 16:17 UhrTag der Ästhetik
Ist das Absicht oder einfach nur schlechte Gestaltung, dass das Cover so aussieht wie eine 70er-Jahre-Publikation? Dabei gäbe das Motiv doch so viel her...