Leinwand, Chance, Platz für Neues: Wohnen von einem radikal anderen Blickwinkel her zu denken, ist der Ansatz von Niklas Maak und FAM, die in Kooperation mit Plane—Site an einer alternativen Bautypologie arbeiten. SuperSpace nennen sie die Struktur, die als experimenteller Wohnprototyp Denkanstöße zu sozialem Wohnungsbau und Notunterkünften für Geflüchtete geben soll. Der bewohnbare Hybrid, der Fragen nach Urbanität, Angemessenheit und Privatheit aufgreift und Markthandel, Handwerk, Austausch und Gastfreundschaft dicht verknüpft miteinander vereinen soll, wird im kommenden Jahr temporär in Berlin realisiert.
Der Bund Deutscher Architekten lädt nun zum Y-Table Talk ins DAZ ein.
Im Rahmen der Ausstellung „Neue Standards – Zehn Thesen zum Wohnen“ werden die ersten Entwürfe für SuperSpace ausgestellt und gemeinsam mit den Thesen „Stadt verhandeln“ von Matthew Griffin (deadline Architekten, Berlin) und „Gnadenlos privat“ von Rainer Hofmann (Berlin) diskutiert.
Gäste:
Stephanie Conlan, Christopher SooHoo, Dana Wu, Architekten FAM, New York City/Cambridge
Rainer Hofmann, Architekt BDA, bogevischs buero, München
Jan-Robert Kowalewski, Geschäftsführer WBM, Berlin
Niklas Maak, Autor und Architekturtheoretiker, Berlin/Cambridge
Matthew Griffin, Architekt, deadline architekten, Berlin
Andres Ramirez, Solene Wolff, Plane—Site, Berlin
Datum: Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19 Uhr
Ort: DAZ, Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und beginnt mit einer Führung durch die Ausstellung mit den Kuratoren Olaf Bahner und Matthias Böttger.
Foto: schnepp • renou
Zum Thema:
www.daz.de
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