- Weitere Angebote:
- Filme BauNetz TV
- Produktsuche
- Videoreihe ARCHlab (Porträts)
12.09.2012
Glitzernder Eisblock
Kunstmuseum von C. F. Moller in Norwegen
Das norwegische Førde, nördlich von Bergen gelegen, hat knapp über 12.000 Einwohner und neuerdings ein eigenes Kunstmuseum, benannt nach der Region Sogn og Fjordane.
C. F. Møller Architekten (mit Sitz unter anderem in Kopenhagen, London und Oslo) ließen sich von der beeindruckenden Landschaft inspirieren: Die Berglandschaft ist von überall sichtbar, und der größte Festlandgletscher Europas befindet in unmittelbarer Nähe des Orts.
Das Museum liegt wie ein angeschwemmter Eisblock in der Stadt. Seine kristalline Form unterstrichen die Architekten mit einer Fassade aus weißem Glas. Die gefalteten Fassadenflächen sorgen im Inneren für asymmetrische Räume (nicht gerade der Traum eines Kurators). Die Außenhaut ist mit einem Liniennetz überzogen, das an Risse im Eis erinnert und die unregelmäßigen Fensteröffnungen definiert. Nachts sind die Linien erleuchtet – der Eisblock entfaltet so im häufig dunklen Norwegen eine besondere Magie.
Auf vier Etagen liegen die Ausstellungsräume, zu denen eine auffallende türkisfarbene Treppe führt. Eine fünfte Ebene auf dem Dach kann als Terrasse mit Panoramablicken auf die Landschaft, aber auch als weitere Ausstellungsfläche und Freiluftühne genutzt werden.
Das Museum ist nicht der erste und auch nicht der letzte Bau von C. F. Møller Architekten auf dem Areal: Benachbarte Bürogebäude sind bereits fertig gestellt, ein Wohnkomplex ist im Bau.
Auf Karte zeigen:
Google Maps
Kommentare:
Meldung kommentieren