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06.12.2001
Zu luxuriös?
Japanische Botschaft präsentiert Pläne für neue Vertretung in Moskau
Die japanische Botschaft hat Pläne für eine neue Residenz im Zentrum Moskaus vorgestellt. Dies geht aus einem Artikel in der Moscow Times vom 4. Dezember 2001 hervor. Der Bau soll nach den Plänen der japanischen Architekten Nikken Construction Bureau in der Grokholsky Pereulok Straße, nahe der Prospekt Mira U-Bahnstation, entstehen.
Durch den Neubau wird der japanischen Vertretung ein fünffaches der bisherigen Fläche zur Verfügung stehen. Auf fünf Geschossen wird das Gebäude rund 16.500 Quadratmeter Fläche bieten, außerdem sind Tennisplätze und ein Pool geplant. In den japanischen Medien war das Vorhaben vor allem aufgrund des Pools als zu „luxuriös“ kritisiert worden. Dies wies die Botschaft zurück: Man könne in dem Gebäude noch nicht einmal jedem Mitarbeiter einen Raum zur Verfügung stellen.
Ab 2005 sollen die rund 160 Mitarbeiter das neue Gebäude beziehen können. Die Kosten für das Projekt werden mit rund 90 Millionen Dollar angegeben. Mit dem Bau soll bereits Anfang nächsten Jahres begonnen werden.
Abbildung: Moscow Times
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